Einsätze 2015

Nummer Datum Klassifizierung
 1.  02.01.2015  G1 Ölspur
 2.  03.03.2015 H1 Türöffnung dringend
 3.  24.03.2015 G1 Ölspur
 4.  27.04.2015 B4 Großbrand (Essenheim)
 5.  07.05.2015 B1 Flächenbrand
 6.  03.07.2015 B2 Rauchwarnmelder
 7.  03.08.2015 B2 Garagenbrand
 8.  22.08.2015 B2 Flächenbrand
 9.  25.09.2015 B1 Brandnachschau
10.  05.10.2015 H2 Personenrettung über DLK
 11.  19.11.2015 B2 Rauchmeldung
 12.  23.11.2015 H1 Wasserschaden
 13.  26.11.2015 B2 Kaminbrand
 14.  29.11.2015 B2 Kaminbrand
 15.  27.12.2015 B2 Rauchwarnmelder

15.2015: B2, Rauchwarnmelder (27.12.2015)

Nachdem die Weihnachtsfeiertage ruhig verlaufen waren, kehrte am 27.12.2015 wieder der "Feuerwehralltag" ein. Um 18:34 Uhr wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Oppenheim mit dem Stichwort B2.06 Rauchwarnmelder alarmiert.

Ein Passant bemerkte das Piepsen eines Rauchmelders in einem Gebäude und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. An der Einsatzstelle ergab die erste Erkundung um das Gebäude, dass kein Rauch oder Feuer in der Kellerwohnung feststellbar waren.

 

Durch den Wassertrupp des Mommenheimer Löschfahrzeugs wurde die Kellertür mittels Türöffnungswerkzeug geöffnet. Nachdem die Tür geöffnet war, ging der Angriffstrupp mit geschultertem Pressluftatmer zur Erkundung in den Keller vor. Hierbei wurde kein Rauch oder Feuer festgestellt. Die in Reihe geschalteten Rauchmelder lösten aufgrund eines technischen Defekts aus. Durch die Feuerwehr wurden die Rauchmelder abmontiert und stromlos geschaltet. Daraufhin wurde die Tür wieder verschlossen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Kräfte der Feuerwehren konnten nach Rückbau wieder ihre Unterkünfte anfahren.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • HLF 10 (Feuerwehr Oppenheim)
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • TSF (Feuerwehr Oppenheim)
  • ELW 1 (VG Rhein-Selz)
  • Polizei mit Streifenwagen

14.2015: B2, Kaminbrand (29.11.2015)

Zum Zweiten Kaminbrand innerhalb einer Woche wurden wir am 29.11.2015 um 20:05 Uhr mit den Feuerwehren Hahnheim, Oppenheim und Selzen nach Hahnheim alarmiert. Wieder lautete das Stichwort B2.35 Kaminbrand.

Vor Ort wurde durch die ersteintreffende Einheit Hahnheim festgestellt, dass es in einem Gebäude im unteren Bereich des Kamins zu einem Brand aufgrund von Glanzruß gekommen war. Glanzruß entsteht bei einer unvollständigen Verbrennung. Dieser Ruß lagert sich im Kamin ab und kann zu einem Kaminbrand führen.

Mehrere Trupps unter Atemschutz der Feuerwehren Mommenheim und Hahnheim begannen nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera damit, durch die Revisionsklappe den Kamin auszuräumen und das Brandgut nach draußen zu transportieren. Im Inneren des Gebäudes wurde eine leichte Rauchentwicklung festgestellt, woraufhin die Trupps Atemschutz anlegten.

Weiterhin wurde durch einen Trupp der Oppenheimer Kameraden über die Drehleiter mit Kaminkehrerwerkzeug der Kamin langwierig gekehrt, um den Schlot von oben herab zu lösen, damit er von der Revisionsklappe ins Freie befördert und abgelöscht werden konnte.

Nach mehreren Kehrvorgängen, wurde der Kamin nochmals kontrolliert. Es wurden keine weiteren Glutnester im Kamin gefunden. Der hinzugezogene Schornsteinfeger setzte jedoch trotzdessen den Kamin außer Betrieb, da Reste von Ruß nicht komplett entfernt werden konnten. Der Kamin muss neu saniert werden, bevor er wieder in Betrieb genommen werden kann.

Da das Gebäude leicht verraucht war, wurde durch die Einsatzleitung entschieden, mittels Überdrucklüfter das Gebäude zu belüften und danach den Kohlenstoffmonoxid (CO) Wert zu messen. Da nach dem Lüften keine erhöhten CO Werte gemessen wurden, konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden. Nach Rückbau an der Einsatzstelle fuhren die Kräfte wieder ihre Unterkünfte an.


Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • HLF 10 (Feuerwehr Oppenheim)
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • TSF-W (Feuerwehr Hahnheim)
  • MTW-P (Feuerwehr Hahnheim)
  • ELW 1 (Feuerwehr Guntersblum)
  • ELW 1 (VG Rhein-Selz)
  • Rettungsdienst mit Rettungswagen
  • Polizei mit Streifenwagen
  • Schornsteinfeger

13.2015: B2, Kaminbrand (26.11.2015)

Am heutigen Donnerstag den 26.11.2015 um 13:19 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Friesenheim, Hahnheim, Köngernheim, Oppenheim, Selzen und Undenheim per Sirene und digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort B2.35 Kaminbrand nach Selzen alarmiert.

An der Einsatzstelle fand man einen stark rauchenden Kamin vor. Als Ursache für den Rauch stellte sich heraus, dass am Morgen der Schornsteinfeger zur regelmäßigen Wartung vor Ort war und die Bewohner den Kamin nach der Prüfung wieder anfeuerten. Da der Kamin zur Zeit der Alarmierung gerade frisch angefeuert wurde, alarmierte der besorgte Bürger aufgrund der Rauchentwicklung die Feuerwehr. 

Durch die Kameraden wurde vorsorglich über die Drehleiter der Oppenheimer Feuerwehr der Kamin mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Da hierbei keine erhöhte Hitzestrahlung festzustellen war, konnte man den Einsatz wieder beenden und die Unterkünfte anfahren.


Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • HLF 10 (Feuerwehr Oppenheim)
  • LF 24 (Feuerwehr Undenheim)
  • MZF 1 (Feuerwehr Undenheim)
  • GW-G1 (Feuerwehr Undenheim)
  • LF 8 (Feuerwehr Friesenheim)
  • TSF-W (Feuerwehr Hahnheim)
  • ELW 1 (VG Rhein-Selz)
  • ELW 1 (Feuerwehr Guntersblum)
  • Rettungsdienst mit Rettungswagen
  • Polizei mit Streifenwagen

12.2015: H1, Wasserschaden (23.11.2015)

Am Montag dem 23.11.2015 um 18:53 Uhr wurde die Feuerwehr Mommenheim per digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort H1.35 Wasserschaden alarmiert. Ein Anwohner, der neben der Baustelle des neuen Radwegs zwischen Mommenheim und Zornheim wohnt, meldete, dass große Mengen Wasser im Radweg stehen würden und in den Abfluss auf Höhe seines Hauses fließen.

Nach Erkundung an der Einsatzstelle stellte sich schnell die Ursache für den Schaden heraus. Bei Ausgrabungen für den neuen Radweg wurde die Abflussrohrleitung von Zornheim kommend beschädigt und durch Erde verstopft, sodass sich das Abwasser am Gullydeckel hochdrückte und heraus lief. Bei dem Abguss handelt es sich um ein Rohr, das unter der Straße verlief und im Biotop gegenüber des Mommenheimer Gewerbegebiets endet.

 

Nach Entscheidung des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, sowie der Tatsache, dass die Menge an Abwasser zunahm, wurden Kräfte aus Bodenheim und Undenheim alarmiert und der Zweckverband Abwasserentsorgung Rheinhessen hinzugezogen. Als Maßnahme setzte man Sandsäcke ein, die das Abwasser an einem Knotenpunkt aufhalten sollten, um es am Ende des Einsatzes abzupumpen. Des Weiteren wurde durch die Feuerwehr Mommenheim die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der Schacht, in den das Abwasser hineinlief, mittels Dichtkissen vom Gerätewagen Gefahrgut der Undenheimer Kameraden abgedichtet, da das angrenzende Biotop sonst weiteren Schaden hätte nehmen können.

 

Nach Eintreffen des Zweckverbandes Abwasserentsorgung wurde die Rohrleitung gespült und die großen Mengen an Abwasser durch einen speziellen Hochdruckkanalspül- und saugwagen abgepumpt. Beim Spülen zeigt sich durch spritzendes Wasser die defekte Stelle des Abflussrohres. Das Abwasserwerk führte die Reparatur des defekten Rohres eigenständig durch. Somit konnten die letzten Einsatzkräfte den Einsatz um 00:23 Uhr beenden und ihre Wachen anfahren.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • MTF
  • GW-G1 (Feuerwehr Undenheim)
  • MTF (Feuerwehr Undenheim)
  • MZF 1 (Feuerwehr Bodenheim)
  • ELW 1 (VG Rhein-Selz)
  •  Polizei mit Streifenwagen
  • Zweckverband Abwasserentsorgung Rheinhessen

11.2015. B2, Rauchmeldung (19.11.2015)

Am Donnerstag den 19.11.2015 um 09:39 Uhr wurde die Feuerwehr Mommenheim zusammen mit den Einheiten aus Oppenheim, Lörzweiler, Hahnheim und Selzen per Sirene und digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort B2.35 Rauchmeldung aus Gebäude alarmiert. Nach Umstellung der neuen Alarm-und Ausrückeordnung der Verbandsgemeinde Rhein-Selz fahren nun tagsüber zusätzlich die Feuerwehren Lörzweiler, Hahnheim und Selzen bei Brandmeldungen der Stufe 2 nach Mommenheim mit. Anders rum fährt die Feuerwehr Mommenheim zusätzlich nach Hahnheim und Selzen.

 

An der Einsatzstelle meldeten Nachbarn der Feuerwehr, dass es in dem Gebäude stark nach Brandgeruch riechen würde. Durch den Gruppenführer des Mommenheimer Löschfahrzeugs wurde über die Steckleiter erkundet. Allerdings sah man durch das Fenster, dass die Wohnung nicht mehr verraucht war. Als Ursache stellte sich heraus, dass Kochgut auf einem Herd in der Nacht zuvor angebrannt war. Die Bewohnerin wurde geweckt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Durch den Angriffstrupp des Löschfahrzeugs wurde der Topf ins Freie verbacht. Die weiteren alarmierten Kräfte konnten daraufhin ihre Anfahrt abbrechen.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TLF 16/25 (Feuerwehr Oppenheim)
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • LF 8/6 (Feuerwehr Lörzweiler)
  • TSF-W (Feuerwehr Hahnheim)
  •  Polizei mit Streifenwagen
  • Rettungsdienst mit Rettungswagen

10.2015: H2, Personenrettung über DLK (05.10.2015)

Die Feuerwehr Mommenheim wurde zusammen mit der Feuerwehr Oppenheim am 05.10.2015 um

17:34 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes per digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort H2.20 Personenrettung über DLK nach Mommenheim alarmiert. An der Einsatzstelle fand man folgende Lage vor.

 

Der Rettungsdienst rief die Feuerwehr zur Amtshilfeunterstützung, da der Patient, der über Atemnot klagte,

nur liegend transportiert werden konnte. Da die baulichen Begebenheiten es erforderten, dass die Person nur per Trage über das Fenster im ersten Obergeschoss zum Rettungswagen transportiert werden konnte, wurde die Feuerwehr hinzugezogen.

 

Vor Ort bestanden die Maßnahmen der Feuerwehr darin, die Straße für die Drehleiter der Feuerwehr Oppenheim abzusichern und die Person patientenorientiert in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst  über die Krankentragenhalterung im Korb der Drehleiter auf die Straße zu befördern. Der Patient wurde daraufhin mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht und die Feuerwehr konnte wieder zurück bauen und ihre Wachen anfahren.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • TLF 16/25 (Feuerwehr Oppenheim)
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • Rettungsdienst mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug

9.2015: B1, Brandnachschau (25.09.2015)

Am 25.09.2015 um 19:32 Uhr wurden die FF Mommenheim per digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort B1.10 Brandnachschau alarmiert.


Vor Ort stellte sich nach Erkundung des Gruppenführers heraus, dass Essen auf dem Herd angebrannt war und Feuer gefangen hatte. Das Feuer war jedoch bei Ankunft bereits erloschen. Durch den Angriffstrupp des Mommenheimer Löschfahrzeugs wurde der noch glühende Topf nach draußen verbracht und die Dunstabzugshaube der Küche abmontiert, da diese heiß war. Die Küche wurde weiterhin auf weitere Glutnester kontrolliert. Da keine weiteren Glutnester aufzufinden waren, wurde zeitgleich das Gebäude mittels Überdrucklüfter belüftet und rauchfrei gemacht. Nachdem das Gebäude frei von Rauch war, wurde zurück gebaut und die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.


Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • Rettungsdienst mit Rettungswagen

8.2015: B2, Flächenbrand (22.08.2015)

Am 22.08.2015 um 00:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Mommenheim per digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort B2.30 Flächenbrand Schwabsburg zur Unterstützung der Feuerwehr Nierstein alarmiert.


Ursprünglich stand die Meldung "Flächenbrand" auf den Meldern der Kameraden der Feuerwehr. Als die ausgerückten Kameraden der Feuerwehr Nierstein und Schwabsburg jedoch die Einsatzstelle im Ried zwischen Nierstein und Schwabsburg, unweit des Schwabsburger Sportplatzes anfuhren, stellte sich heraus, dass in der dortigen Schrebergarten-Siedlung eine größere Gartenhütte in Vollbrand stand.


Direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle nahmen mehrere Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf, zunächst per Schnellangriff, während zeitgleich eine mehrere hundert Meter lange Wasserversorgung zum nächsten Hydranten aufgebaut wurde. Da sich auf dem Grundstück mehrere Gasflaschen befanden, konzentrierten sich die Angriffstrupps zunächst darauf, diese zu kühlen und aus dem Gefahrenbereich zu bergen. Anschließend wurde auch der Rest des Feuers gelöscht. Während den Löscharbeiten entdeckten die Wehrleute ein Dutzend Kaninchen auf dem Gelände, die der ebenfalls anwesenden Polizei zur Betreuung übergeben wurden.


Weitere Atemschutztrupps waren in der Zwischenzeit auf dem Gelände im Einsatz, um das dort großflächig verteilte Brandgut umzuschichten und so die verbliebenen Glutnester zu löschen.Kräfte der Feuerwehr Oppenheim, sowie der Feuerwehr Mommenheim unterstützten die Löscharbeiten durch das Bereitstellen weiterer Atemschutztrupps. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte das Gelände per Wärmebildkamera ein weiteres Mal nach verborgenen Glutnestern. Nachdem diese Suche negativ ausfiel, konnte der Einsatz um 04:25 Uhr beendet werden.


Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • LF 16/12-1 (Feuerwehr Nierstein)
  • LF 16/12-2 (Feuerwehr Nierstein)
  • TSF-W (Feuerwehr Nierstein)
  • RW RLP (Feuerwehr Nierstein)
  • MZF 2 (Feuerwehr Nierstein)
  • TLF 24/50 (Feuerwehr Nierstein)
  • ELW 1 (VG Rhein-Selz)


  • Polizei mit zwei Streifenwagen
  • Rettungdienst mit Rettungswagen
  • DRK Ortsverein Nierstein-Oppenheim mit RTW und MTF


Fotos: Thorsten Lüttringhaus/ Rheinhessen-News

www.rheinhessen-news.de

7.2015: B2, Garagenbrand (03.08.2015)

Um 03.08.2015 um 00:16 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Mommenheim um 00:16 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Alarmiert wurde durch die FEZ der VG Rhein-Selz ein B2.35 Garagenbrand Hahnheim - Bereitschaft herstellen.

 

Aufgrund eines Vollbrandes einer Scheune im Hahnheimer Ortsteil Walheimer Hof wurden zahlreiche Wehren aus der Verbandsgemeinde Rhein-Selz und die Feuerwehr Nieder-Olm alarmiert. Da die Einsatzbereitschaft für die ausgerückten Gemeinden weiterhin gegeben sein musste, falls Folgeeinsätze aufgekommen wären, wurde die FF Mommenheim alarmiert. Die Kräfte blieben in Mommenheim in Bereitschaft. Da keine Folgeeinsätze im Verbandsgemeindegebiet hinzu kamen, konnten die Kräfte die Einsatzbereitschaft nach ca. 4 Stunden wieder auflösen. Kein Einsatz für die Feuerwehr Mommenheim

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12

06.2015: B2, Rauchwarnmelder (03.07.2015)

Am Freitag, den 03.07.2015 wurden wir zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Oppenheim um 08:05 Uhr mit dem Stichwort B2.06 Rauchwarnmelder alarmiert. Ein privater Rauchmelder hatte bereits nachts ausgelöst. Die Nachbarn riefen daraufhin um 08 Uhr die Feuerwehr, denn die Bewohner waren im Urlaub.

 

Nach Erkundung des Gruppenführers unseres Löschfahrzeugs stellte sich heraus, dass alle Rollläden auf der Rückseite verschlossen waren und kein Feuer oder Rauch durch die Haustür sichtbar waren.

 

Da man davon ausgehen konnte, dass es sich hierbei um eine Fehlauslösung handelte, konnte der 1. Trupp seine Atemschutzgeräte wieder ablegen. Durch den Trupp wurde versucht die Tür mittels Türöffnungswerkzeug (Ziehfix) zu öffnen, um in das Gebäude vordringen zu können, ohne großen Schaden anzurichten. Da es sich bei dem Schloss um ein Spezialschloss handelte, scheiterten die Versuche die Tür mittels Ziehfix zu öffnen. Daraufhin wurde ein Schlüsseldienst angefordert, der die Tür öffnete.

 

In der Wohnung konnte keine Feststellung gemacht werden. Der Rauchmelder wurde stromlos geschaltet, die Tür verschlossen und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

 

Kleiner Hinweis zum Eingreifen bei auslösenden Rauchmeldern. Sollte IHnen bekannt sein, dass Bewohner nicht zu Hause sind und Sie hören das ein Rauchmelder piepst, zögern Sie nicht und rufen Sie umgehend die Feuerwehr über die 112. Es könnte zu einem Brand gekommen sein, der frühzeitig bekämpft werden kann. Der Einsatz kostet Sie auch bei einer Fehlauslösung des Rauchmelders nichts!

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • TLF 16/25 (Feuerwehr Oppenheim)
  • DLK 23/12 (Feuerwehr Oppenheim)
  • ELW 1 (Feuerwehr Oppenheim)
  • Polizei mit Streifenwagen
  • Rettungsdienst

05.2015: B1, Flächenbrand (07.05.2015)

Am frühen Nachmittag des 07.05.2015 um 14:23 Uhr wurden wir per Zugalarm mit dem Stichwort B1.25 Flächenbrand am Golfplatz alarmiert. Aufgrund der Tagesverfügbarkeit in den Gemeinden außerhalb der Kernarbeitsgebiete, das leider auch für Mommenheim zutrifft,  vergingen einige Minuten bis das erste Fahrzeug ausrücken konnte. Aufgrund dieser Tatsache wurde von der Feuerwehreinsatzzentrale der Verbandsgemeinde Rhein-Selz die Feuerwehr Nierstein hinzualarmiert. Dies erwies sich jedoch als sehr vorteilhaft. Nach Erkundung des Gruppenführers des Mommenheimer Löschfahrzeugs stellte sich heraus, dass auf dem außerhalb gelegenen Golfplatz ca. 120qm Grünschnitt brannten. Mittels mehrerer Strahlrohre des Mommenheimer und derweil Niersteiner eingetroffener Löschfahrzeuge wurde versucht, das Feuer zu bekämpfen. Weitesgehend konnte somit das Feuer abgelöscht werden. Da sich jedoch immer wieder neue Glutnester entwickelten, traf man die Entscheidung, mittels Schaum das Feuer zu löschen. Um gewiss zu sein, dass alles abgelöscht war, wurde ein Bagger zur Einsatzstelle beordert, der den Grünschnitt auseinanderzog. Die Feuerwehr löschte hierbei die letzten Glutnester ab. Da an der Einsatzstelle keine Hydranten zur Verfügung standen, wurde ein Pendelverkehr mit den Löschfahrzeugen eingerichtet.


Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF
  • LF 16/12-1 (Feuerwehr Nierstein)
  • LF 16/12-2 (Feuerwehr Nierstein)
  • TLF 24/48 (Feuerwehr Nierstein)



04.2015: B4, Großbrand Essenheim (27.04.2015)

Am Sonntag, den 26.04.2015 gegen 12:12 Uhr meldeten Mitarbeiter des Humuswerkes Essenheim der Feuerwehrleitstelle in Mainz eine Rauchentwicklung in einer Lagerhalle, in der Kompost gelagert wird. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte aus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm brannte Rohmaterial zur Weiterverarbeitung. Durch die hohe Menge an Brandlast in der Halle, konnte sich das Feuer schnell weiter entwickeln. Ein Ausbreiten auf einen auf dem Gelände liegenden Gastank konnte verhindert werden. Aufgrund der zunehmenden Stärke des Brandes wurde auf die Alarmstufe 3 erhöht, dass eine Alamierung des Einsatzleitwagen 2 mitsamt der IUK-Gruppe (Informations-und Kommunikationsgruppe) und den Kreisfeuerwehrinspektoren und weiterer Kräfte aus der VG Nieder-Olm mit sich zog. Im weiteren Verlauf des Mittags wurden weitere Feuerwehren aus dem Mainzer Stadtgebiet, sowie aus den umliegenden Gemeinden des Landkreises Mainz-Bingen alarmiert. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Messungen der Berufsfeuerwehr Mainz ergaben keine Hinweise auf gefährliche Stoffe in der Luft innerhalb und außerhalb der Anlage. Da der Brand immer wieder neue Glutnester entwickelt hatte, zogen sich die Nachlöscharbeiten bis Donnerstag den 30.04.2015 hin. Aufgrund der außerhalb gelegenen Einsatzstelle, mussten insgesamt 11 Kilometer lange Schlauchleitungen durch den Ober-Olmer Wald und Richtung Wackernheim verlegt werden. Tanklöschfahrzeuge aus verschiedenen Landkreisen fuhren Löschwasser im Pendelverkehr von Hydranten zum Brandobjekt. Kräfte aus Mommenheim, die in der FEZ-Gruppe der VG Rhein-Selz sind, unterstützten ab dem frühen Morgen des 27.04.2015 in der Feuerwehreinsatzzentrale Nieder-Olm. Weitere waren vor Ort an der Einsatzstelle zur Führungsunterstützung. Am Mittwoch, den 29.04.2015 um 07:55 Uhr wurden wieder Kräfte aus Mommenheim, die im Gefahrstoffzug des Landkreises Mainz-Bingen tätig sind, mit dem Stichwort G2.10 Gefahrstoff alarmiert. Vor Ort musste Schwefelsäure, die zur Gärung dient, entfernt und in einen Tankwagen umgepumpt werden. Ein Binder hatte angefangen zu brennen, mit der Erkenntnis, dass der Binder von innen durchschmorrt und man die Säure vorsichtshalber von der Stelle entfernt. Mit Chemiekalienschutzanzügen wurde hier vor gegangen, um das Material in den Tankwagen zu pumpen. Als Ursache für den Brand in der Lagerhalle kommt vermutlich Selbstentzündung der Abfälle in Frage.

 

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Feuerwehren der Verbandsgemeinden Nieder-Olm, Heidesheim, Rhein-Selz, Bodenheim, Sprendlingen-Gensingen, Rhein-Nahe, Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren Stadt Mainz, Feuerwehr Ingelheim, Feuerwehr Bingen, Feuerwehr Budenheim, Feuerwehr Worms, Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim, Berufsfeuerwehr Wiesbaden, verschiedene Feuerwehren aus dem Landkreis Bad Kreuznach, Rhein-Hunsrück-Kreis und Alzey-Worms, verschiedene Rettungsdienstorganisationen, Abschnittsleitung Gesundheit Stadt und Kreis, Schnelleinsatzgruppe Süd, Schnelleinsatzgruppe Verpflegung aus Stadt Mainz und dem südlichen Landkreis, sowie verschiedene Einheiten des THW.

 

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/vg-nieder-olm/essenheim/schwelbrand-in-der-biomasseanlage-bei-essenheim-mehrere-feuerwehren-im-einsatz_15266207.htm

https://www.youtube.com/watch?v=ehdHtt-F1WY

 

Fotos: twainWegner.photography / Privat

 

 

03.2015: G1, Ölspur (24.03.2015)

Am späten Abend des 24.03.2015 um 21:20 Uhr wurde die FF Mommenheim per Zugruf mit dem Stichwort G1.15 Ölspur alarmiert. Der Führer des Verursacherfahrzeugs hatte sich die Ölwanne bei seiner Fahrt aufgerissen und somit eine Ölspur von Selzen bis Mommenheim verursacht.

Die Besatzung des LF 16/12 fuhr die Spur ab und kontrollierte das Ausmaß, währenddessen die Kameraden des TSF die Einsatzstelle im Ortsgebiet absicherten. Nach Erkundung der Ölspur entschied man sich dafür, die Firma Bott mit ihrer "Ölspurhexe" zu alarmieren. Dies ist eine Kehrmaschine die mittels "Schrubb-Saug-Technik", mit heißem Wasser und biologischen Reinigungsmitteln die Straße reinigt. Die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Absichern des Reinigungsfahrzeugs.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • TSF

02.2015: H1, Türöffnung dringend (03.03.2015)

Die Feuerwehr Mommenheim wurde zusammen mit der Feuerwehr Oppenheim am 03.03.2015 um 17:56 Uhr mit dem Stichwort H 1.65 Türöffnung dringend alarmiert. Kurz nach Ausrücken der Kräfte kam die Rückmeldung der Leitstelle das der Einsatz nach Bestätigung der Polizei abgebrochen werden kann, da die Tür bereits geöffnet wurde. Somit kein Einsatz für die Feuerwehr.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • DLK 23/12 FF Oppenheim
  • Polizei mit Streifenwagen

01.2015: G1, Ölspur (02.01.2015)

Kaum zwei Tage alt war das Jahr 2015, als die Feuerwehr Mommenheim zum ersten Einsatz im Jahr 2015 alarmiert wurde. Gemeldet wurde eine Ölspur zwischen Mommenheim und Mainz, dass eine Alamierung der Kräfte der VG Bodenheim und der FF Mommenheim um 12:51 Uhr mit dem Stichwort G 1.15 Ölspur mit sich zog. Das LF 16/12 erkundete hierbei in Richtung Köngernheim, währenddessen das MTF in Richtung Harxheim fuhr, um zu erkunden und sich hier mit den Kräften der VG Bodenheim und der Polizei abzusprechen. Da man auf der L425 (Rheinhessenstraße) zwischen Harxheim und Mommenheim jedoch keine Feststellung machen konnte und in Harxheim nur vereinzelt Öltropfen zu sehen waren, wurde durch die Feuerwehr und Polizei entschieden, das hier kein Einsatz für die Feuerwehr vorliege und kein Reinigungsunternehmen hinzugezogen werden musste. Die Kräfte konnten daraufhin wieder ihre Wachen anfahren.

 

Ausgerückte Fahrzeuge:

  • LF 16/12
  • MTF
  • GW VG Bodenheim
  •  Polizei mit Streifenwagen